Nach der langen Reise-Durststrecke durch die Reisebeschränkungen und die Geburt unseres Sohnes, durften wir Ende Mai endlich wieder dieses Gefühl spüren: Urlaubsfeeling.  Mit einem 6 monatigen Säugling wollten wir auf der sicheren Seite sein, und buchten uns daher einen Campingplatz. Die Lust auf „Meer“ führte uns letztendlich auf die Modellregion Husum und den Campingplatz Regenbogen.

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Der Campingplatz

Da wir während noch bestehender Reisebeschränkungen Urlaub hatten, war klar, dass wir unser Ziel auf die Modellregionen auslegen mussten. Nach mehrtägiger Internetrecherche und Prüfung der Verfügbarkeit von freien Plätzen kamen wir schließlich auf den Campingplatz Regenbogen in Husum .

Diesen könnt ihr übrigens auf www.Pincamp.de , dem Online-Campingführer des ADAC, finden und buchen. Als moderne Camping-Plattform, können Campingplätze unkompliziert verglichen, bewertet und nach den individuellen Bedürfnissen gefiltert werden.

Voraussetzung für den Aufenthalt in der Modellregion ist die Vorlage eines negativen Coronatests (nicht älter als 24 Stunden) und die regelmäßige Testung im Testzentrum Husum. Mit negativen Test besteht hier aber die Möglichkeit in sämtliche Geschäfte zu können und Restaurants zu besuchen. Nach monatelangem Lockdown auf jeden Fall wieder ein ungewohntes aber schönes Bild.

Der Campingplatz Regenbogen Husum liegt direkt am Deich angrenzend an den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und gleichzeitig nur wenige Fahrminuten entfernt von Husum. Auf zwei Hektar Grünfläche befinden sich 95 Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile sowie eine unparzellierte Zeltwiese.

Auch wenn der erste Eindruck des Campingplatzes unspektakulär ist und durch ein abgebranntes Gebäude nebenan etwas schäbig wirkt, ist der Campingplatz beim genauen Hinsehen sehr gepflegt und die Stellplätze üppig. Weitläufige Weiden grenzen an den Platz, sodass wir jeden Morgen durch das sanfte „Mäh“ der Schafe aufgeweckt wurden. 

Die Nordsee ruft

Nur wenige Gehminuten vom Campingplatz entfernt über die Dünen hinweg, kann man schon den ersten Blick auf das wunderschöne Wattenmeer werfen. Egal ob bei Ebbe oder bei Flut, der Anblick und die Luft lässt einen sofort den Alltagsstress vergessen. Kein Wunder, dass neben den Touristen auch die Einheimischen sich gerne hier tummeln.

Auf asphaltierten Wegen neben Schafen und Lämmern kann man hier kilometerweit spazieren gehen oder mit dem Fahrrad die Küste entlang radeln.  Wir haben hier täglich mehrmals kleine Spaziergänge gemacht und auch bei schönem Wetter am Windhosenstrand Zeit verbracht. Die Einheimischen haben sich es übrigens nicht nehmen lassen im Meer zu schwimmen – so tapfer waren wir leider nicht.

Moin moin Husum

Als kleines idyllisches Städtchen präsentiert sich Husum von einer schönen Seite. Mit 40 Minuten Fußweg oder 5 Minuten Autofahrt erreicht man bequem die Innenstadt Husums. Da wir wegen des Coronatests sowieso nach Husum mussten, kombinierten wir diesen Anlass direkt mit der Stadtbesichtigung. Das Ambiente der Hafenstadt mit wunderschönen malerischen Gassen hat uns sofort  angesprochen.

Für uns erst ungewohnt, war der Anblick von geöffneten Geschäften und Restaurants, sowie Leben und Trubel in der Stadt ein schönes Gefühl von Normalität. Nur das Tragen der Maske in ausgewählten Bereichen sowie Testpunkte erinnerten an die neue Situation. Nach einem schönen Stadtbummel gönnten wir uns schließlich ein leckeres Eis am Hafen.

Fazit

Während die meisten wahrscheinlich den Sandstrand des nicht weit entfernten Sankt Peter-Ording als Ziel haben, suchten wir bewusst nach einem Ort, der nicht zu überlaufen war und durch das Modellprojekt ein Gefühl von Normalität verschafft. Über www.pincamp.de sind wir dabei auf den Campingplatz Husum gestoßen, der uns sofort ansprach. Und auch vor Ort, waren wir nicht enttäuscht, denn der kilometerlange Grünstrand sorgt für genug Auslauf und Entspannung zugleich. Ein geglücktes Experiment in der Modellregion Husum – für uns als erster Urlaub mit Baby nach monatelanger Reise-Durststrecke – genau das Richtige!

Dein Wohnmobilkind

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